Vor einiger Zeit habe ich überlegt, wo in meinem Zuhause der perfekte Arbeitsplatz sein könnte. Als Feng-Shui-Beraterin arbeite ich viel von zu Hause aus, und ein Raum, der Konzentration, gute Zeitnutzung und Wohlstand fördert, ist für mich super wichtig.
Diejenigen, die mich kennen und mir schon länger folgen, wissen, dass ich Anfang 2021 – zum chinesischen Neujahr – mein Büro vom Schlafzimmer in den Keller verlegt habe.
Wenn du dich ein bisschen mit Feng Shui auskennst, hast du sicher schon gehört, dass es genau zwei Orte im Haus gibt, an denen man niemals einen Arbeitsplatz einrichten sollte: Das Schlafzimmer und den Keller. Beide Orte tragen eine starke Yin-Energie in sich, die – wie ich schon öfter erklärt habe – nicht unbedingt förderlich für den beruflichen Erfolg ist.
Im Schlafzimmer war es zum Beispiel gar nicht möglich, gute Energien durch aktivierende Elemente wie Wasser zu unterstützen, da solche Aktivitäten dort absolut nicht empfehlenswert sind. Und natürlich steht in diesem Raum ein guter Schlaf immer an erster Stelle.
Übrigens ist das auch einer der Gründe, warum Spiegel im Schlafzimmer nicht empfohlen werden – sie reflektieren jedes Detail und wirken daher ebenfalls aktivierend.
Warum also habe ich mein Büro ausgerechnet in eine der „am wenigsten empfohlenen“ Zonen des Hauses verlegt?
Natürlich hängt das mit den vorherrschenden Energien zusammen. Lies weiter, und ich erzähle dir alles im Detail.
Wie ich meinen perfekten Arbeitsplatz gefunden habe
Wie bei vielen anderen Menschen war die Ausgangssituation in meinem Zuhause alles andere als ideal.
Ich habe nach und nach begonnen, Dinge zu verändern. Genau das empfehle ich auch meinen Kundinnen und Kunden.
Ich gebe viele Tipps und Vorschläge, was man verändern kann und was optimal wäre. Aber manchmal braucht es einfach Zeit, bis man etwas wirklich gut und wirksam umsetzen kann. Es geht um eine „Schritt-für-Schritt“-Verbesserung. Und das ist völlig in Ordnung – vor allem, wenn man, wie in meinem Fall, nicht von Anfang an ein Feng-Shui-Projekt einplanen konnte.
Die Wahrheit ist: Ich habe nur eine wirklich gute Energiezone im Haus. Und ausgerechnet dort befinden sich das Schlafzimmer, die Küche und ein Raum im Keller.
Als Feng-Shui-Expertin weiß ich, dass es neben den grundlegenden Energien auch jährliche und monatliche Energien gibt.
Denn wie bei der Windenergie ist ständig alles in Bewegung und bringt immer wieder etwas Neues mit sich.
Die Bedeutung des richtigen Zeitpunkts für Veränderungen
In meinem Fall habe ich die Veränderung in Angriff genommen, nachdem ich analysiert hatte, dass der richtige Moment gekommen war. Es war 2021, und die Energie dieses Jahres unterstützte meine Grundenergie für berufliche Projekte hervorragend. Deshalb musste ich eine Möglichkeit finden, diese großartige energetische Kombination zu aktivieren.
Wie ich schon öfter gesagt habe: Für mich beginnt das neue Jahr im Februar – genau wie für die Chinesen.
Ich habe also überlegt, wie ich meinen neuen Raum gestalten möchte. Im Februar habe ich dann mit den Veränderungen begonnen. Natürlich zuerst mit dem Ausmisten und Reinigen.
Unser Keller war so ein typischer Abstellraum mit einem Gästebett und Schränken voller unnötiger Dinge.
Alles aufzuräumen hat mehr Zeit in Anspruch genommen, als ich dachte. Ich halte mich für eine ordentliche Person mit wenig Besitz – zumindest glaube ich das, weil ich regelmäßig ausmiste. Aber diese Aktion hat mir nochmal etwas anderes gezeigt.
Nachdem der Raum vorbereitet und aufgeräumt war, habe ich ihn als erstes gestrichen, um mit Farbe zu aktivieren. Dann haben sich die Arbeitsplätze von Elías (meinem Mann) und mir so ausgerichtet, dass wir uns gegenseitig gut unterstützen konnten. Wir beide haben dieselben günstigen Richtungen – also war das eine echte Herausforderung.
Es ging nicht schnell. Erst einige Monate später konnte ich meinen kleinen Tischbrunnen anschließen. Für mich ist das ein besonders wichtiges Element, weil es der Aktivator schlechthin ist. Natürlich habe ich auch für diesen Schritt einen besonders günstigen Tag gewählt.
Hat mein neues Büro jetzt ein tolles Design? Neue Möbel, schöne Bilder an den Wänden, alles perfekt?
Natürlich nicht. Und ich sage dir auch, warum.
Diese Veränderung war ein Test. Ich wusste nicht, ob mein neuer Arbeitsplatz dauerhaft bleiben oder mir wirklich den Energie-Boost geben würde, den ich suchte.
Ich habe einfach mit dem gearbeitet, was ich hatte, und alles so ausgerichtet, wie ich es brauchte. Unsere Tische waren z. B. ein alter Küchentisch und ein Gartentisch. Sogar die Stühle waren eine Zeit lang nur provisorisch, und an den Wänden hing gar nichts.
Jetzt sind einige Jahre vergangen. Und ja, anfangs musste ich mich echt überwinden, in den Keller zu gehen. Aber heute arbeite ich dort richtig gerne und fühle mich wohl.
Ich liebe meinen Arbeitsplatz. Nach und nach habe ich mir überlegt, was ich an die Wände hängen möchte und welche Büromöbel meinen Raum verschönern könnten, damit ich noch lieber dort arbeite.
Veränderung bedeutet nicht immer, alles sofort umzusetzen. Manchmal ist es viel besser, wenn ein Zahnrad ins andere greift, und man sich nicht vorschnell entscheidet.
In meinem Fall hätte ich auch problemlos wieder in mein ursprüngliches Büro zurückziehen können, wenn ich gemerkt hätte, dass die Veränderung mir nicht guttut. Zum Glück war es die richtige Entscheidung – und ich arbeite heute sehr gut dort.
Wenn du selbst gerade vor einer Veränderung stehst und deinen perfekten Arbeitsplatz finden oder deinen aktuellen optimieren möchtest, kannst du dich bei mir melden. Ich helfe dir gerne dabei, den besten Raum für deine berufliche Tätigkeit zu entdecken. Du wirst deine Veränderung lieben!
